Chinesisches Heilöl Ginsengöl
Seit der Antike wird Ginseng in der orientalischen Medizin als bestes Gesundheitsprodukt zur „Nährung der Gesundheit, Stärkung des Körpers und Kräftigung“ angesehen und kann sogar das Leben von Menschen verlängern, die dem Tode nahe sind.
Die heutige Wissenschaft belegt die pharmakologische Wirksamkeit von Ginseng. Zu den aktiven Inhaltsstoffen zählen 17 Ginsenoside, Monosaccharide, Oligosaccharide und Polysaccharide, 12 anorganische Salze, 21 Spurenelemente, 17 Aminosäuren und 6 Vitamine. Studien zu Peptiden und anderen Substanzen haben gezeigt, dass Ginsengextrakt den Abbau von Hautschuppen fördert, die Hautalterung verlangsamt und rauer, rissiger Haut entgegenwirkt.
Ginseng-ätherisches Öl beschleunigt die Produktion von Glucosaminoglykanen in der Haut und hat eine aktivierende Wirkung auf die Hautregeneration – aus dieser Sicht steckt in der alten Vorstellung, dass Ginseng eine „regenerierende“ Wirkung hat, durchaus etwas Wahres.
Feuchtigkeitsspendend, fördert die Durchblutung und den Stoffwechsel, verbessert die Nährstoffversorgung und den Glanz der Hautzellen, verlangsamt die Hautalterung, strafft die Haut und verkleinert die Poren. Ein paar Tropfen Ginsengöl im warmen Fußbadwasser regen die Durchblutung und die Meridiane an und können zudem Fußpilz und Fußgeruch lindern.
Stärkt die menschliche Immunität, lindert Müdigkeit und erhöht die körperliche Kraft.
Ginsenoside wurden isoliert. Es gibt mehr als 22 verschiedene Ginsenoside, die sich anhand ihrer Aglykone in drei Kategorien einteilen lassen: 20S-Protopanaxadiol (Grundgerüst: Dammaran): Ginsenoside Ra1, Ra2, Rb1, Rb2, Rb3, Rc, Rd; außerdem Acetyl-Ginsenoside Rb1, Rb2, Rc und Malonyl-Ginsenoside Rb1, Rb2, Rc, Rd. 20S-Protopanaxatriole (Grundgerüst: Dammaran): Ginsenoside Re, Rf, Rg1, Rg2, Rh1. Oleanolsäuren (der Kern ist das pentacyclische Triterpen Oleanan): Ginsenosid R0.
Die Mischung aus Ginsenosid Rc und Rg wirkt hemmend, stabilisierend und analgetisch auf das zentrale Nervensystem von Mäusen. Sie bewirkt zudem eine Entspannung der zentralen Muskulatur, Kühlung und Reduzierung der Spontanaktivität. Ginsengwasseraufguss kann bei Mäusen durch Kokain hervorgerufene Hyperaktivität und Krämpfe lindern und auch durch Strychnin und Pentylentetrazol verursachte Krämpfe abschwächen sowie die durch Krämpfe bedingte Sterblichkeitsrate senken. Die Mischung aus Ginsenosiden Rg1, Rg2 und Rg3 wirkt anregend auf das zentrale Nervensystem, während eine hohe Dosis hemmend wirkt.
















