Pharmakologische Wirkung von unverdünntem Patchouliöl

- Patchouliöl ist eine rötlich-braune bis grünlich-braune, leicht viskose Flüssigkeit mit anhaltendem holzigem und salbenartigem Aroma.
Hauptinhaltsstoffe: Patchoulialkohol, Patchoulon, Eugenol, Caryophyllen, α-Guaiaen
Das Öl wird aus den Blättern, Zweigen und Wurzeln des Patchouli (Lippenblütler) durch Wasserdampfdestillation oder Fermentation getrockneter Blätter gewonnen, wobei die Ölausbeute 2–3,5 % beträgt. Das optimale Verhältnis liegt bei 68 % Zweigen und 32 % Blättern.
- Patchouli blickt auf eine lange Geschichte als Heilpflanze zurück und wurde schon in der Antike zur Linderung von Schlangenwunden und Insektenstichen eingesetzt. Sein ätherisches Öl wird aus jungen Blättern destilliert und kann bei Kopfhautproblemen helfen sowie die Zellregeneration fördern. Patchouliöl wird aus jungen, getrockneten und fermentierten Blättern gewonnen. Mit seinem kräftigen, erdigen Geschmack ähnelt es Wein und gewinnt mit der Zeit an Qualität. Es ist ein gutes Fixiermittel und ein unverzichtbarer Rohstoff in der Parfümindustrie. In der Aromatherapie verlängert ein Tropfen Patchouliöl in einer Duftmischung die Duftdauer.
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